エルフリーデ・イェリネク素描
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概要
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Der mit extremer Lebensunttichtigkeit behaftete Vater aus dem judischen Proletariat hinterlieB Jelinek die lebenslange Angst vor dem Wahnsinn, wahrend die Mutter aus Wiener GroBbourgeoisie sie von klein auf zur Kunst, zu einer elitaren Exklusivitat erziehen wolite. Dadurch, daB ihr Kunst schon bald nahegebracht wurde, gelang es Jelinek, die familiaren Defekte, die Kindheitsneurosen und ihre privaten Obsessionen produktiv in Kunst umzusetzen. Schreiben ist fur sie Selbsttherapie. Zunachst entsteht der sehr sprachexperimentelle Roman _<">bukolit", der noch ganz in der Tradition der Wiener Gruppe steht, und dann kommt ihr Romandebut _<">wir sind lockvogel baby!" das bei den Lesern einen groBen Eindruck hinterlieB. In diesen fruhen Werken uberwiegt das spielerische, experimentierende Moment, wobei die Realitatsfragmente zu einer total kunstlichen Welt zusammengesetzt werden. Ihr zweiter Roman _<">Michael" ist ein Angriff auf die manupulierte Scheinwelt, wo Traumwelt und Alltag getrennt werden, und wo eine nicht existente Idylle vorgespielt wird. Ideologisierte Wirklichkeit soll den Rezipienten bewuBt gemacht und aufgedeckt werden.
- 日本オーストリア文学会の論文
- 1991-03-31
日本オーストリア文学会 | 論文
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