Zur thematischen Textstruktur
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概要
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Zwischen den thematischen Strukturen der aufeinanderfolgenden Sätze eines Textes bestehen bestimmte Zusammenhänge, so daß die Sätze durch die Verkettung, Konnexität und Hierarchie ihrer Themen zu einem Ganzen gemacht werden. F. Daneš hat den ganzen Komplex von den thematischen Relationen der Sätze eines Textes "thematische Progression" genannt und fünf Haupttypen der thematischen Progression unterschieden, nämlich 1) die einfache lineare Progression, 2) den Typus mit einem durchlaufenden Thema, 3) die Progression mit abgeleiteten Themen, 4) das Entwickeln eines gespaltenen Rhemas und 5) die Progression mit einem thematischen Sprung. Es sind aber noch zwei Typen festzustellen, die 6) Einführung eines präsupponierten Themas und 7) integrierende thematische Progression genannt werden sollen.In der Danešschen Konzeption der thematischen Progression ist problematisch erstens, daß der Terminus "thematische Progression" den ganzen Komplex der thematischen Relationen zwischen den Sätzen eines Textes bezeichnet, und zweitens, daß die Themen der einzelnen Sätze, unabhängig von der Feststellung des Typus der thematischen rogression, vorher bestimmt werden müssen.Der Text enthält gewöhnlich mehrere Ausdrücke, die sich auf verschiedene außersprachliche Gegenstände beziehen, wie Personen, Tiere, Dinge, Vorstellungen, Sachverhalte, etc. Die Beziehung nennt man "Referenz", referierende Ausdrücke "Referenzmittel" und referierte Gegenstande "Referenzobjekte". Dazu wird noch das Verhältnis zwischen zwei oder mehreren Referenzmitteln in einem Text, die sich auf ein und denselben Gegenstand beziehen, "Koreferenz" oder "Referenzgleichheit" bezeichnet.Man kann in der Form einer Matrix repräsentieren, welche Objekte in welchen Sätzen referiert sind. Wenn man es der Reihe nach angibt, in der die Sätze im Text angeordnet sind, dann zeigt sich das ganze Schema ihrer thematischen Relationen. Das Thema ist nun als die Funktion des Referenzmittels zu definieren, und zwar des Referenzmittels, das mit einem anderen Referenzmittel im vorangehenden Satz eine referenzgleiche Beziehung hat oder den in den vorangehenden Sätzen beschriebenen Sachverhalt referiert, die Funktion der Referenzmittel, die Teile von ein und demselben Ganzen sind oder von ein und demselben unterliegenden Objekt abgeleitet sind, odor die Funktion des Referenzsnittels, das im außersprachlichen Kontext präupponiert ist. So lassen sich die Themen der einzelnen Sätze eines Textes aufgrund der Verhäitnisse zwischen Referenzmitteln im Text bestimmen, nicht aber unabhängig von den Nachbarsätzen des Textes.Aus empirischen Beobachtungen der in der Form von Matrizen repräsentierten Schemata von den thematischen Relationen der Textsätze ist festzustellen, daß die Sätze eines Textes, im Grunde genommen, thematisch angeordnet, durch die Themen verkettet, von Thema zu Thema ununterbrochen fortgesetzt werden, obwohl die thematischen Relationen der aufeinanderfolgenden Sätze nur selten homogen sind. So ist es zweckmäßiger, wenn man die thematische Beziehung eines Satzes mit dem vorangehenden Satz oder mit den benachbarten Sätzen "thematische Progression" nennt.Das thematische Netzwerk stellt zwar nur das Gerüst des Textaufbaus dar, aber die Relationen zwischen Referenzmitteln im Text, wie z. B. Referenzgleichheit oder Referenzähnlichkeit, explizit zu repräsentieren, dient dazu, daß man objektiv das Hauptthema des Textes formuliert und außerdem dazu, daß man seine stilistische Struktur wie Metapher, Ironie etc. feststellt.
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